Fahnenhissung am 7.02.2017

Hatun Sürücü, nur ein Name von vielen der deutlich macht, dass auch heutzutage noch viele Frauen und Mädchen nicht frei, selbstbestimmt und gewaltfrei leben können.

In Gedenken an Hatun Sürücü, die am 07. Februar 2005 von ihrem Bruder in Berlin Neukölln ermordet wurde, hissten unsere Neuköllner Bezirksbürgermeisterin, Frau Dr. Giffey, die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Edler sowie der Arbeitskreis Mädchenarbeit Neukölln „Selbstbestimmt leben – Gegen Gewalt an Frauen“ eine Fahne auf dem Rathausvorplatz des Rathauses Neukölln.

Trotz des trüben und kalten Windes trafen sich Besucherinnen und Mitarbeiterinnen  um 16 Uhr vor dem Mädchenzentrum Szenenwechsel. Gemeinsam gingen wir zum Rathausvorplatz, an dem sich schon eine kleine Traube aus Menschen gebildet hatte.

Die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Edler, eröffnete die Gedenkveranstaltung und übergab dann das Wort an unsere Bezirksbürgermeisterin, Frau Dr. Giffey. Anschließend wurde die Fahne gehisst, die von der Gleichstellungsbeauftragten und dem Arbeitskreis Mädchenarbeit „Selbstbestimmt leben – Gegen Gewalt an Frauen“ entwickelt wurde. Die darauf folgende Schweigeminute stand stellvertretend für jedes Mädchen und jede Frau, die nicht frei, selbstbestimmt und gewaltfrei leben kann.

 

 
 

Die Rosen und ihre Farben haben vielfältige Bedeutungen und trotzdem drücken sie immer eines aus, Verbundenheit. Als Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit legte jede anwesende Besucherin und jede Mitarbeiterin des Szenenwechsels eine Rose nieder.

Gegen 17 Uhr gingen wir Richtung Mädchenzentrum und tauschten bei einer warmen Tasse Tee unsere Gedanken und Eindrücke des Nachmittages aus.