Allein
Langsam tropfen die Stunden
und reißen stetig Wunden
im mein armes zerrissenes Herz.
Immer stärker wird der Schmerz.
Ich sitze hier und warte,
dass der Morgen graut.
Wie eine , in der Bewegung erstarrte
Figur aus Stein gebaut.
Die Angst, sie lässt mich frieren
und trübe durch die Gitter stieren
Was wird mit mir geschehen?
Es fehlt mir Deine Kraft,
das Gefühl der Geborgenheit
das mir den Rücken strafft,
für die Stunden meiner Einsamkeit
Ich muss ertrinken an der Stille
am Boden liegt mein starke Wille
Es zittern mir die Hände,
sie schlagen kraftlos gegen Wände
Ich kann es nicht verstehen,
mein Leben war ein Kartenhaus
Wie konnte es geschehen?
Das Lied löscht die Gedanken aus.
Ich setze hier denk an dich
und schreibe wider
Für dich ein Gedicht.
Esin Demir